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Lesetipps Frühling 2024

Hier kommen Phillps Lesetipps…


Mietrecht für die Praxis
10., überarbeitete Auflage
Mieter Verband

Sie wissen nicht genug über das Mietrecht? Das lässt sich ändern! Mit dem Klassiker «Mietrecht für die Praxis» spielen Sie in der obersten Liga mit.
Seit vielen Jahren hat es sich als verlässliches Standardwerk etabliert. Für alle, die mit dem Mietrecht in irgendeiner Form professionell zu tun haben, ist es ein unverzichtbares Arbeitsinstrument.
Aber auch Mieter*innen und interessierten Lai*innen bietet es einen umfassenden Einblick in die Gesetzgebung und Rechtsprechung zum Mietrecht.

Auf rund 1200 Seiten handeln 14 Mietrechtsexpert*innen alle Themen rund ums Mietrecht ab, inklusive aller wichtigen Neuerungen und Urteile der letzten Jahre.
Kein anderes Werk bietet einen solch profunden und doch verständlichen Einblick ins schweizerische Mietrecht.

Deutsch mit 33 Kapiteln



Vom Seriellen Plattenbau zur komplexen Grosssiedlung Industrieller Wohnungsbau in der DDR
1953 - 1990
DOM Publishers

Aufgrund des hohen Wohnungsbedarfs in der DDR musste innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl an Wohnungen für die Bevölkerung geschaffen werden.
Architekten bedienten die politischen Vorgaben zeitgemäß mit Typenprojekten, die sie in der gesamten DDR in Serienfertigung errichteten.
Damit sollte die Wohnungsfrage als soziales Problem gelöst werden. Die Entwicklung des industriellen Wohnungsbaus ist ein zentraler Teil der DDR-Architekturgeschichte.

In dieser ­Publikation wird sie in einem bislang in dieser Form nicht vorliegenden Katalog über Wohnungsbauserien in der DDR systematisch dargestellt. 
Beginnend im Jahr 1953 mit dem ersten Versuchsbau in Platten­bauweise, werden in übersichtlichen Kapiteln geschichtliche Hinter­gründe und architektonische Merkmale ausgearbeitet und beschrieben.
Der baukulturelle Wert des Wohnungsbaus kommt in den zahlreichen Fassadendekorationen ebenso zum Ausdruck wie in experimentellen Konstruktionsverfahren.

Teil 1: Historischer Kontext, Serientypen und bezirkliche Anpassungen
Teil 2: Neue Städte, Großsiedlungen und Ersatzneubauten

2 Teilig mit über 900 Abbildungen



Architektenfutter Steib Gmür Geschwenkter Kyburz - Freunde des Wohnungsbau
1 Im Haus unserer Väter gibt es viele Räume
2 Plötzlich diese Übersicht
3 Immer das Gleiche, nur anders
4 Ich will nie mehr weg
5 Fünf Gänge für vier Freunde
Park Books

Die üppige, fünfbändige Box Architektenfutter ist dem Schaffen und Kochen des renommierten Zürcher Büros Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner gewidmet.
Als begeisterte Wohnungsbauer sind sie seit 30 Jahren auf der Suche sowohl nach dem perfekten Grundriss wie auch nach den vollkommenen Spaghetti.
Bekannt wurden sie mit dem Wohngebäude Paul-Clairmont-Strasse sowie der Überbauung James – beide in Zürich – die exemplarisch aufzeigen, was Steib Gmür Geschwentner Kyburz unter gutem Wohnungsbau verstehen.

Band 1 dieser ersten umfassenden Monografie über die Arbeit des Büros versammelt kurze, persönliche Texte zu einzelnen Raumtypen eines Wohnhauses und zu weiteren Aspekten des Wohnens.
Band 2 gibt einen Einblick in die Entwicklung und Arbeitsmethodik des Büros und präsentiert die 65 wichtigsten Bauten und Projekte. In Band 3 werden die Grundrisse von insgesamt 168 möblierten Wohnungen vorgestellt.
Band 4 zeigt in einem Fotoessay elf Wohnungen aus verschiedenen realisierten Bauten als bewohnte Räume.
Gewissermassen als Dessert dieses fünfgängigen Menus kommen im abschliessenden Band 5 die Partner des Büros zusammen zum Gespräch über die Themen, die für ihr Architekturschaffen von zentraler Bedeutung sind.

5 Teilig mit 778 farbigen und 360 s/w-Abbildungen



Wohnen und Logistik im Einklang
100 Jahre Zürcher Freilager AG
50 Jahre Embraport

Scheidegger-Spiess

1924 wurde die Zürcher Freilager AG gegründet, um in Zürich-Albisrieden ein Zollfreilager zu bauen und zu betreiben.
Während vieler Jahrzehnte war das Zürcher Freilager eines der grössten Zentren für Warenlagerung und Transithandel in der Schweiz und entwickelte sich mit den sich wandelnden Bedürfnissen seiner Kunden weiter.
Vor 50 Jahren entstand der Embraport in Embrach, ein Güterverkehrszentrum, das nahe am Flughafen Zürich und an der Grenze zu Deutschland liegt und direkt an das Schienen- und Strassennetz angeschlossen ist.

Während am Zürcher Standort zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf Wohnimmobilien gesetzt wurde und seit 2016 das neue, nach strengen Nachhaltigkeitskriterien gebaute und betriebene Stadtquartier Freilager Zürich steht,
wird der Embraport heute zu einem der modernsten und nachhaltigsten Logistik-Hubs der Schweiz umgebaut und entwickelt vielfältige visionäre Dienstleistungen.

Dieses Buch geht der bewegten Geschichte der Zürcher Freilager AG nach und skizziert die zukunftsgerichteten Modelle, an denen sich die Firma an beiden Standorten orientiert.
Dies mit vielen atmosphärischen Fotos, verschiedenen Interviews und umfassenden Texten zur Firmengeschichte und zu den Herausforderungen der Zukunft.

Über 120 Abbildungen



Was Wäre Wenn Ungebaute Architektur in der Schweiz
S AM

Wenige Länder geben ihrer Bevölkerung ein derart weitreichendes demokratisches Mitbestimmungsrecht bei der Umsetzung von Architektur und Städtebau wie die Schweiz.
Dies hat einerseits eine weltweit einmalige demokratisch getragene Architektur hervorgebracht, andererseits aber auch zahlreiche Projekte einer möglichen Baugeschichte des Landes verhindert.  
Ob verloren, verneint, versackt oder verändert – es gibt eine Unzahl an Architekturentwürfen, die in der Schweiz bis heute von sich reden machen, obwohl sie nie ausgeführt wurden.
Diese herbeigesehnten, aber nicht realisierten Werke sind keine Einzelschicksale, sondern gehören zum Alltag jedes noch so erfolgsverwöhnten Architekturbüros.
Im Dialog mit fast zwei Dutzend Architekturinstitutionen aus allen Landesteilen zeigt ‹Was wäre wenn› eine repräsentative Auswahl aus diesem schier unendlichen Fundus.
Die Summe der Projekte zeichnet das Bild einer alternativen Schweiz, in der der Mut zur Utopie grösser ist als die Angst vor Fehlern

Kurator: Andreas Kofler



Das Bewusstsein des Ortes Kashef Chowdhury
Quart

In seinem Büro Urbana, Bangladesch, entwirft Kashef Chowdhury Architekturen, die in der Geschichte und Natur ihres Ortes verwurzelt sind.
Natur umfasst hierbei nicht nur Vegetation, Pflanzen und Wälder, sondern auch den spirituellen und kulturellen Kontext einer bestimmten Umgebung und Landschaft.
Seine Arbeiten reichen von der Umwandlung von Schiffen über Wohnbauten bis zu Moscheen, Museen und Firmenzentralen.
Allen Projekten gemeinsam ist, dass ihnen eine umfassende Forschungsarbeit zugrunde liegt, die darauf abzielt, im Bewusstsein für einen spezifischen Ort und seine Natur ein hohes Mass an Innovation und originellem Ausdruck zu erreichen.
So entfalte sich in der Kombination von traditionellem Baustil und zeitgenössischer Architektur oftmals erst eine inspirierende Wirkung. Das Bewusstsein des Ortes ist eine philosophische Auseinandersetzung Chowdhurys mit seinem eigenen Architekturverständnis, basierend auf seinen Forschungen und Vorträgen.
Im Zentrum steht dabei die Bedeutung einer Architektur, die in der Lage ist, uns mit der Natur zu verbinden und uns von der Hektik des städtischen Lebens zu befreien.
Häuser und Arbeitsplätze sollten in Oasen der Ruhe und Gelassenheit verwandelt werden, um die Vorzüge der Natur im Sinne einer Erneuerung und Entspannung nutzen zu können.
Chowdhury betont die Notwendigkeit, der Natur zu lauschen, ihre Schönheit zu schätzen. Entsprechend bevorzugt er bei seinen Projekten auch natürliche Materialien,
setzt auf das Spiel von Licht und Schatten als wesentliche Elemente, um Räume zu schaffen, die uns zum Nachdenken und Innehalten anregen.
Die Publikation ist ein Manifest für eine Architektur, die im bewussten Einklang mit dem jeweiligen Ort die Identität der Kultur und ihrer Menschen widerspiegelt.
Sein Schaffen versteht Chowdhury dabei weniger als Arbeit, sondern vielmehr als ein Wirken aus Liebe zur Kunst, die dem Menschen dient – darin sieht er die wahre Natur der Architektur.
Das gebaute Werk von Chowdhury hat in den vergangenen Jahren internationale Aufmerksamkeit erlangt und wurde u.a. unter anderem mit dem RIBA International Prize 2022 und dem Aga Khan Award for Architecture 2016 ausgezeichnet.

Grafische Gestaltung: BKVK – Visuelle Kommunikation



The Art of Architectural Crafting Jeanne Gang
Park Books

In this book, Jeanne Gang, one of America’s most distinguished contemporary architects, proposes applying the plant cultivation technique of grafting to architecture and urban design as a way of rethinking adaptive reuse and combatting climate change.
Grafting is the process of connecting two separate living plants—one old and one new—so they can grow and thrive as one. This ancient practice continues to be performed today in search of more fruitful, palatable, and resilient varieties of plants.

Grafting is also a useful paradigm for how architecture can address climate change on a broadly impactful scale by reusing and expanding older structures.
Addressing both the environmental and cultural value of reuse, Gang shows how the concept of grafting can inform architecture across many scales, provoking the imagination and shaping tectonic, programmatic, formal, and regenerative adaptations.

Deutsch:

Jeanne Gang, eine der profiliertesten zeitgenössischen Architektinnen Amerikas, schlägt in diesem englischsprachigen Buch vor, die Technik der Veredelung von Pflanzen durch Aufpfropfen auf Architektur und Städtebau zu übertragen und auf diese Weise adaptives Wiederverwenden von Bestehendem neu zu denken und dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Beim Pfropfen werden zwei getrennte lebende Pflanzen – eine alte und eine neue – miteinander verbunden, damit sie gemeinsam wachsen und gedeihen können.
Dieses uralte Verfahren wird bis heute auf der Suche nach fruchtbareren, schmackhafteren und widerstandsfähigeren Sorten angewandt.

Diese Praxis ist ein nützliches Beispiel dafür, wie die Architektur dem Klimawandel auf breiter Ebene begegnen kann, indem sie ältere Strukturen wiederverwendet und durch Neues erweitert.
Jeanne Gang betrachtet sowohl den ökologischen als auch den kulturellen Wert der Wiederverwendung und zeigt auf, wie das Konzept der Veredelung Architektur und Bauen auf verschiedenen Ebenen beeinflussen kann, wie es die Vorstellungskraft anregt und tektonische, programmatische, formale und regenerative Anpassungen hervorbringt.

Über 100 Abbildungen



Looking for the Voids Geraldine Borio
Park Books

In Looking for the Voids, Hong Kong-based Swiss architect Géraldine Borio presents findings from more than fifteen years of experimental urban research in Asia.
Her research focuses on the interstitial spaces of the built environment, the back and in-between alleys and other territorial buffer zones that are in constant flux and move between the poles of inside–outside, public–private, as well as legal–illegal.
The concrete design principles derived from analyzing urban typologies in Bangkok, Hong Kong, and Seoul, and from engaging with residents and their informal appropriation of such semi-private urban spaces, can offer useful tools to architects and urban designers alike.

Deutsch:

In Looking for the Voids präsentiert die in Hong Kong arbeitende Schweizer Architektin Géraldine Borio Erkenntnisse ihrer fünfzehnjährigen experimentellen Forschungsarbeit in Asien.
Ihr Fokus liegt dabei auf den Zwischenräumen der gebauten Umwelt, den Seitengassen und Bürgersteigen, die sich in ständiger Veränderung befinden und sich zwischen den Polen innen – aussen, öffentlich – privat, legal – illegal bewegen.
Aus der Analyse urbaner Schwellentypologien in Bangkok, Hong Kong und Seoul und aus der Auseinandersetzung mit den Bewohnern und deren informeller Aneignung dieser halbprivaten Stadträume leitet Borio konkrete Gestaltungsprinzipien ab.
Diese bieten nützliche Werkzeuge für Architektinnen und Stadtplaner bei der Entwicklung eigener Projekte.

Spiralbindung



Symbolische Orte machen Ein Potenzial der Stadtentwicklung
Jovis

Symbolische Orte verleihen physischen Orten Bedeutung. Sie berichten über historische Ereignisse, erzählen Geschichten oder stehen für bestimmte Anliegen. War das Schaffen symbolischer Orte früher meist Aufgabe von Politik und Verwaltung,
ist es heute auch die Zivilgesellschaft, die sich dieser Orte annimmt. Als Potenziale können sie für die Stadtentwicklung bedeutsam sein, wenn sie aktiv im Sinne des Gemeinwohls gefördert werden.
Diese Publikation beleuchtet, was symbolische Orte auszeichnet, wie sie funktionieren und welchen Anforderungen und Hemmnissen sie unterliegen.
Die versammelten Beispiele reichen von historisch belasteten Orten wie dem Berliner Olympiagelände bis zu Orten der kollektiven Selbstermächtigung wie dem selbstverwalteten Navarinou Park in Athen.
Die Beiträge renommierter Autor*innen aus Geschichts- und Gesellschaftswissenschaft, Stadtplanung und Stadtmarketing wollen Mut machen, sich mit anerkannten, aber auch mit umstrittenen symbolischen Orten zu befassen oder sie in kollektiven Diskussions- und Entscheidungsprozessen zu „machen“.

Über 80 Abbildungen



Zentralitäten 4.0 Philipp Oswalt, Stefan Rettich
Jovis

Walter Christaller hat in den 1930er Jahren zur Bestimmung seines Zentrale-Orte-Systems neue Medien herangezogen: Er zählte Telefonanschlüsse, um raumübergreifende Zentralitäten zu identifizieren.
Heute wirkt sich Digitalisierung prägend auf den Raum aus, auf Stadt, Land und Mobilität – oder erzeugt Disruptionen, wo sie fehlt. Einleitend beleuchten Beiträge die Wirkweise von Digitalisierung auf den Raum und befassen sich mit der Aktualität des Zentrale-Orte-Systems.
Dies wird theoretisch, aber auch praktisch an Hand von Raumpolitiken aktueller Landesentwicklungsprogramme, unterschiedlicher Auffassungen von Daseinsvorsorge sowie den Aufgaben von Mittelzentren in städtisch und ländlich geprägten Räumen erörtert.
Im zweiten Teil wird diskutiert, welche strukturellen Veränderungen im Zuge der Digitalisierung – insbesondere durch neue Mobilität – zu erwarten sind und wie sich diese auf die Attraktivität des ländlichen Raums und die Aufgaben von Mittelstädten auswirken könnten.
Abschließend werden die Ursachen populistischer Tendenzen, Verlusterfahrungen durch Globalisierungsprozesse und soziale Spaltung sowie rechtsextreme Entwicklungen im ländlichen Raum beleuchtet.

38 Abbildungen



Alpine Architektur in Südtirol Daniel Reisch, Katinka Temme
Detail

Südtirol bleibt in Erinnerung: klimatisch, kulturell und kulinarisch vereint sich hier wie kaum an einem anderen Ort der Inbegriff von Wohlbefinden vor atemberaubender Bergkulisse.
Südtirol gelingt es, seine lokalen Potenziale zu erkennen und weiterzuentwickeln, Bautraditionen neu zu interpretieren und wie selbstverständlich mit heutigen Ansprüchen und Anforderungen zu verknüpfen.
Berghütten, Stadtplätze, Ferienunterkünfte, Hotels und Museen scheinen hier einem übergeordneten Qualitätsanspruch zu folgen, der von den Nutzenden wahrgenommen und honoriert wird.
So gelingt der historisch vom Transit geprägten Region durch gute Architektur die Schaffung einer eigenen Identität, die das Buch Alpine Architektur in Südtirol einfängt und in ihren vielschichtigen Qualitäten vorstellt.
Von der Seilbahnstation bis zur Berghütte, vom Klosterumbau bis zur Hotelsuite sind alle erdenklichen Bautypologien vertreten.
Hier zeigt sich, wie lokale Bautradition und aktuelle Architektur sich gegenseitig beleben und einem Ort der Durchreise zur beliebten Urlaubsdestination verhelfen können. Essays ausgewählte Südtirolkenner versprechen darüber hinaus individuelle Einblicke in regionale Besonderheiten.

English:

South Tyrol is memorable: in terms of climate, culture and cuisine, it is the epitome of well-being against a breathtaking mountain backdrop like no other place.
South Tyrol succeeds in recognising and developing its local potential, reinterpreting building traditions and combining them with today's demands and requirements as a matter of course.
Mountain huts, town squares, holiday accommodation, hotels and museums seem to follow an overriding quality standard that is perceived and honoured by users.
In this way, the region, historically characterised by transit, succeeds in creating its own identity through good architecture, which the book Alpine Architecture in South Tyrol captures and presents in its multi-layered qualities.
From cable car stations to mountain huts, from monastery conversions to hotel suites, every conceivable building typology is represented.
This shows how local building tradition and contemporary architecture can enliven each other and help a place of transit to become a popular holiday destination. Essays by selected South Tyrol experts also promise individual insights into regional specialities.

In Deutsch und Englisch



Architekturführer Marseille Carina Kurta
DOM publishers

Marseille ist ein extrem vielschichtiger Ort. Das mediterrane Klima und die raue Landschaft haben die Architektur von Frankreichs ältester Stadt und bedeutendster Hafenmetropole entscheidend geformt,
ebenso wie ihre wechselvolle, von verschiedenen Einwanderungswellen geprägte Geschichte: von der kleinen Handelssiedlung zur barocken Anlage, von der aufstrebenden Industriestadt im 19. Jahrhundert
über den nach großflächiger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgten Wiederaufbau bis hin zur modernen Metropole mit herausragenden Kulturbauten.

In diesem Architekturführer werden jedoch nicht nur relevante Bauten Marseilles vorgestellt, ein Kapitel ist zudem Ausflügen in nahe Städte wie Arles und Aix-en-Provence gewidmet – und zu Landschaften wie dem Binnensee Étang de Berre.

Carina Kurta, die vor Ort eine erfolgreiche Agentur für Architektur-Rundgänge und Studienreisen führt, hat knapp 200 Bauten und Projekte zusammengestellt, die ein umfassendes Bild der faszinierenden Region am Golfe du Lion zeichnen.
Beiträge namhafter Autoren zu Geschichte, Stadtsoziologie und Kunst runden die Darstellung ab.

670 Abbildungen



Open Building Research Paolo Brescia, Tommaso Principi
Birkhäuser

Founded by Paolo Brescia and Tommaso Principi as a design network between Milan, London and Mumbai, OBR explores new modes of contemporary living, developing an architecture that responds sensitively to and stimulates interaction with its environment,
while adapting to the changing needs of society. OBR’s work strives to promote a sense of community enhancing individual identities. In this book, the architects present their work as a communal endeavor.
They engage influential people in transdisciplinary dialogues that extend beyond architecture itself, questioning its autonomy and offering new perspectives on its potential and relevance.
The monograph showcases a selection of twenty-four international projects by OBR that address key social issues through the medium of architecture.

Deutsch:

OBR wurde von Paolo Brescia und Tommaso Principi als Designnetzwerk zwischen Mailand, London und Mumbai gegründet und erforscht neue Formen des zeitgenössischen Wohnens, indem es eine Architektur entwickelt,
die sensibel auf ihre Umgebung reagiert und die Interaktion mit ihr fördert, während sie sich gleichzeitig an die sich verändernden Bedürfnisse der Gesellschaft anpasst.
Die Arbeit von OBR zielt darauf ab, ein Gemeinschaftsgefühl zu fördern, das die individuellen Identitäten stärkt. In diesem Buch stellen die Architekten ihre Arbeit als ein gemeinschaftliches Unterfangen dar.
Sie beziehen einflussreiche Menschen in transdisziplinäre Dialoge ein, die über die Architektur selbst hinausgehen, ihre Autonomie in Frage stellen und neue Perspektiven auf ihr Potenzial und ihre Relevanz bieten.
Die Monografie zeigt eine Auswahl von vierundzwanzig internationalen Projekten von OBR, die sich über das Medium der Architektur mit wichtigen sozialen Fragen auseinandersetzen.

430 farbige Abbildungen